Tiefstkälte: hochwirksam für Körper und Psyche

Die Ganzkörperkältetherapie ist oftmals eingebunden in ein therapeutisches Gesamtkonzept und wird ärztlich geleitet. Bei einem therapeutischen Ziel sollten unmittelbar vor und nach der Behandlung keine stark belastenden körperlichen Aktivitäten stattfinden.

Ausgangspunkt der Wirkung ist, dass die Körperoberfläche ungeschützt und kurzzeitig einem extremen Kältereiz ausgesetzt wird. Daraus ergeben sich Reaktionen im gesamten Nervensystem, die Durchblutung im gesamten Körper wird angeregt, der Stoffwechsel stimuliert.

Hier ein kurzes Video zur Wirkung von Tiefstkälte in der Medizin:

Was bewirkt die Therapie?

Es kommt in der Kälte zu einer Neuformatierung des bei chronischen Schmerzen übersensibel reagierenden Schmerzgedächtnisses und die Schmerzsensoren werden desensibilisiert. Deshalb kann diese Zeitspanne optimal für die Bewegung, Mobilisierung oder manuelle Therapie genutzt werden. Entzündliche Prozesse werden gehemmt und die Mobilität verbessert sich. Es wird eine deutliche Linderung von Schmerzen, eine Senkung des Arzneimittelverbrauches und eine deutliche Verbesserung der Lebensqualität erreicht. Dies begründet insbesondere den erfolgreichen Einsatz der Tiefstkältetherapie bei akuten traumatischen und postoperativen Zuständen und in der Rehabilitation. Aber auch allgemein werden eine psychophysische Leistungsstimulierung, Förderung des Wohlbefindens, Ökonomisierung im Herz-Kreislauf-System und des Energiehaushalts festgestellt.

 

Das Verfahren wird beispielsweise eingesetzt gegen:

  • rheumatische Erkrankungen
  • Gelenkerkrankungen und -entzündungen
  • chronische Schmerzzustände
  • Schlafstörungen
  • Burnout-Syndrom
  • Depressionen
  • Neurodermitis oder Schuppenflechte.

Die Ganzkörperkältetherapie

  • unterstützt die Behandlung von Verletzungen aller Art
  • verbessert die Regenerationsfähigkeit nach Operationen
  • hilft den Einsatz von Medikamenten zu reduzieren


Wie sich die Therapie bei einer Patientin mit Fibromyalgie ausgewirkt hat lesen Sie in einem Erfahrungsbericht.
Erfahrungsbericht lesen


Wie sieht der Behandlungsablauf aus?

Die gesamte Therapiestation umfasst drei Räume, jeder ist etwa 6 Quadratmeter groß. Bevor Sie in den eigentlichen Therapieraum gelangen, durchlaufen Sie zwei weniger kalte Räume von -10 und -60 Grad Celsius, so kann sich der Körper auf die Kälte im dritten Raum vorbereiten. Im Therapieraum, in der der Aufenthalt in der Regel bis zu drei Minuten
dauert, herrschen -110 Grad Celsius. Hier ist der Luft die Feuchtigkeit komplett entzogen – so daß Sie den Aufenthalt als angenehm wahrnehmen.
Die Behandlung beginnt mit einer ausführlichen Anamnese, die auch die Messung von Blutdruck und weiterer Vitalwerte umfasst. Außerdem wird eine Wärmebildaufnahme erstellt, um die Wärmeverteilung des Körpers zu verdeutlichen. Es werden Hände, Füße und Ohren geschützt und Sie durchlaufen zunächst die beiden Vorräume.
Dabei trocknet die Haut und der Körper wird auf die Tiefstkälte vorbereitet. Dann erfolgt der Besuch des Therapieraums. Nach der Therapie werden erneut die Vitalwerte gemessen und es wird noch eine Wärmebildaufnahme gemacht, um die veränderte Verteilung der Körpertemperatur darzustellen.
Im Anschluss gibt es – abhängig vom Bedarf – eine Ruhephase oder eine Mobilisierung mit speziellen Trainingsgeräten. Abhängig von der individuellen Zielsetzung sind es in der Regel 4 bis 12 Sitzungen.

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Infos zum Ausdrucken

Für eine Rücksprache mit Ihrem Hausarzt oder Facharzt haben wir Ihnen auf einem Info-Blatt einige Informationen zu Ganzkörperkältetherapie zusammengefasst – Sie können es hier downloaden und ausdrucken.
Des Weiteren haben wir auch einige Studien zum Download bereitgestellt.

Häufige Fragen

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